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Der Ernährungsschock

Eines ist sicher: Der Ratschlag von Ärzte-Urvater Hippokrates „Eure Nahrung sei eure Medizin“ ist heute aktueller denn je.

Folglich sind Ernährungsstrategien wie Kreta-Kost und Mediterrane Küche in aller Munde, zumindest bildlich. Doch die Schar der Kritiker wächst. Tenor: Die Qualität unserer Nahrung tendiert immer tiefer in den Minusbereich.

Was ist heutzutage überhaupt noch drin in unseren Lebensmitteln?
„Es kann einem schon den Appetit verderben, wenn man sieht, wie sich Grundnahrungsmittel wie etwa Brot, Wurst, Säfte unter Beibehaltung traditioneller Etiketten in industriell gefertigte Produkte mit künstlichem Geschmack verändern“, bringt Thilo Bode, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation Foodwatch, die Sachlage auf den Punkt. Andere sprechen von bunten Mogelpackungen und Nahrungsmittel-Attrappen. Fatale Bilanz: Es ist längst nicht mehr das drin in unserem Essen, was von Natur aus hinein gehört.

Wer trinkt schon täglich 3 Liter Olivenöl?

Dabei ist unbestritten, dass eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung die beste Basis zur Gesundheitsvorsorge ist. So meldete das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) erst kürzlich, dass obstreiche Ernährung das Risiko von Typ-2-Diabetes um 70 Prozent senkt. Andere Studien zum Thema Obst- und Gemüseverzehr kommen zu ähnlich deutlichen Ergebnissen.

Was aber nützt alles Wissen, wenn der Durchschnitts-Bundesbürger, das stellte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) fest, nicht einmal die Hälfte der empfohlenen Tagesration an Frischkost zu sich nimmt?

Schlimmer noch: Selbst einfachste Ernährungsweisheiten sind heute längst überholt, zum Beispiel die vom täglichen Apfel, der gesund erhalten soll. Hat nicht die Wissenschaft längst herausgefunden, dass der Mensch täglich 100 Milligramm Vitamin C braucht? Das wären schon mal fünf Äpfel. Folgerichtig lautet die gegenwärtige Maxime „Five times a day“.

Abgesehen davon, dass diese Empfehlungen von verschiedener Seite als Grenze zur Unterversorgung bezeichnet werden, lauert auch hier ein argumentativer Stolperstein. Europas Lieblingsfrucht hat nämlich in den letzten 10 Jahren mächtig an Substanz eingebüßt, und nicht nur beim Vitamin C. Aber auch andere Obst- und Gemüsesorten leiden unter Vitamin- und Vitalstoff-Schwindsucht. Was 1997 die Forschungsabteilung des Schwarzwaldsanatoriums Obertal herausfand, wurde im vergangenen Jahr durch eine andere Analyse mehr als bestätigt. Lesen sich die durchschnittlichen Nährwertverluste noch vergleichsweise „moderat“, bringen die Details Dramatisches zutage, z.B. büßte die Möhre 91% ihres Eisengehaltes ein.

Nur noch bunte Attrappen? Die Vitalstofflücke

Und wer rechnet uns aus, mit wie viel Bananen, Möhren, Olivenöl und Austern wir unter diesen inflationären Umständen unsere 14 Milligramm Vitamin E, 6 Milligramm Betacarotin, 350 Milligramm Magnesium und 10 Milligramm Zink zusammenbekommen sollen, wie es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DEG) empfiehlt? Beispielsweise müsste man täglich 2 Kilo Erdbeeren oder 1 Kilo Zitronen verspeisen, will man die notwendigen Milligramm Vitamin C aufnehmen. Und für die tägliche Menge Vitamin E gilt es, entweder jeden Tag 6 Kilo Walnüsse zu knabbern oder drei Liter Olivenöl zu trinken. Für solche Mengen, so versinnbildlichen Ernährungskritiker die Sachlage, ist höchstens ein Elefantenmagen ausgerüstet.

Wussten Sie schon, dass…

  • fünf der häufigsten Todesursachen auf schlechte Ernährung zurückzuführen sind? (US-amerikanisches Gesundheitsministerium) nach Meinung von Gesundheitsexperten 80% aller Krankheiten ernährungsbedingt sind?
  • über zwei Drittel aller Nahrungsmittel industriell hergestellt werden? ( Spiegel)
  • Gemüse in der Mikrowelle den Großteil seiner Antioxidantien verliert, die vor Krebs schützen, z.B. 97% der Flavonoide? (spanische Studie)
  • etwa drei Millionen Deutsche unter dauernder Müdigkeit und Antriebslosigkeit (Burnout-Syndrom) leiden?
  • nur in jedem zehnten Privathaushalt Essen aus frischen Zutaten regelmäßig bereitet wird? (Marktforschungsinstitut GEWIS)
  • der hohe Vitamingehalt der Kartoffel beim Kochen um bis zu 50 Prozent zerstört wird?
  • schon bei der Verarbeitung von Lebensmitteln bis zu 20% der Inhaltsstoffe verloren gehen?
  • ein Liter Softdrinks, egal welcher Farbe, bis zu 40 Stück Zucker enthält? (Verbraucherzentrale Hamburg)
  • jeder Deutsche im Jahr durchschnittlich mehr als 18 Kilo chemische Zusatzstoffe zu sich nimmt? (Teleakademie SWR)
  • falsche Ernährung und Übergewicht zu den Hauptursachen von Diabetes und Demenz gehörten? (Verband der forschenden Arzneimittelhersteller VFA)
  • Vitaminmangel die Entwicklung chronischer Krankheiten fördert?
  • Weißmehlprodukte etwa 90% weniger Vitamine enthalten als Produkte aus Vollkornmehl?
  • starkes Übergewicht ebensolche gravierenden Auswirkungen auf die Gesundheit hat wie das Rauchen? (Weltgesundheitsorganisation)
  • frühzeitiges Altern und die meisten degenerativen Krankheiten auf den Mangel an Enzymen zurückzuführen ist? (Enzymtherapie-Begründer Max Wolf)
  • im Medizinstudium das Thema Ernährung mit nur zwei Semesterstunden abgehandelt wird?
  • sich ca. 70% aller Immunzellen im Darmbereich befinden?
  • in China mit der Globalisierung – und damit dem Einstieg in das Fastfood-Zeitalter – die Zahl der krankhaft Übergewichtigen schlagartig angestiegen ist?

Erinnern wir uns: Antibiotika und Anabolika bei der Fleischmast, Altöl im Hühnerfutter, Klärschlamm auf der Rinderweide, PCB und Dioxine in Futtermitteln, Kadavermehl im Schweinetrog, bestrahltes Obst und Gemüse. Fazit: In diesem Umfeld hat Qualität kaum eine Chance. Kein Wunder, dass die Reaktionen prominenter Zeitgenossen mitunter an Deutlichkeit kaum zu wünschen übrig lassen.

Aggressionspotenzial Sauerstoff:

Aber nicht nur unzureichende Ernährung ist ein Krankheitsrisiko. Als weiterer Auslöserfaktor gelten die so genannten freien Radikale. Bewegungsmangel, Umweltgifte, Schadstoffbelastete Luft, aber auch Nikotin und Stress führen dazu, dass unser Körper von aggressiven Sauerstoffmolekülen angegriffen wird. Diese freien Radikale greifen massiv in den Zellstoffwechsel ein, sie schädigen Organe und Gewebe und beschleunigen den Alterungsprozess. Außerdem sind sie mitverantwortlich für die häufigsten Todesursachen in den Industrienationen. Hier können Nahrungsergänzungen vorbeugen, viele gelten als ideale Radikalenfänger.

Hausgemachtes Risiko:

Wer viel Kaffee, Zucker, Weißmehl und Alkohol konsumiert, sollte sich über seinen Säure-Basen-Haushalt Gedanken machen, raten Ernährungswissenschaftler. Denn die dadurch entstehende „Verschlackung“ kann unter anderem zu Rheuma, Gicht oder massiven Problemen mit Gelenken und Haut führen. Deshalb sehen ganzheitlich orientierte Ärzte wie z.B. der medizinische Betreuer der deutschen Fußballnationalmannschaft, Dr. Müller-Wohlfahrt, das A und O unseres Wohlbefindens in einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Auch hier haben sich Nahrungsergänzungen absolut bewährt. Sie wirken vorbeugend, weil sie das Immunsystem bei seiner Schwerarbeit unterstützen. Mit anderen Worten: Nahrungsergänzungen sind keine Medikamente, sie sind eine natürliche Hilfe, die dem Körper hilft, sich selbst zu helfen.

Die Haupt-Risikogruppen:

  • Kranke
  • Senioren
  • Körperlich schwer Arbeitende
  • Geistige Hochleistungsarbeiter
  • Menschen in Stresssituationen (z.B. Prüfungen)
  • Sportler
  • Frauen während Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fastfood-Esser
  • Kantinenesser
  • Raucher
  • Frauen in den Wechseljahren
  • Kinder mit einseitigen Essgewohnheiten
  • Menschen mit einseitigen Arbeitsbelastungen (z.B. am Computer)
  • Menschen die regelmäßig Medikamente oder Alkohol zu sich nehmen.

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