Havanna im Mund, Hut auf dem Kopf, Nadelstreifen auf dem Anzug, Daimler unterm Allerwertesten – kennen Sie ein treffenderes Bossklischee? Es stammt aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders, als nahezu jeder zum Erfolg „verurteilt“ war, der überdurchschnittliches Engagement, Fleiß und Elan aufbrachte. Kein Wunder, dass die bundesdeutsche Wirtschafts-Goldgräberzeit der 50er und 60er Jahre im historischen Rückblick oft mystifiziert und auf den verklärenden „Damals-Sockel“ gehoben wird. So manche dieser Success-Geschichten wurde in Romanen „versimmelt“ und gar verfilmt. Auch das trug dazu bei, dass sich Legenden bildeten. Legenden von denen, die es schafften, als Galionsfiguren des Unternehmertums für immer und ewig in einem Atemzug mit dem Begriff Erfolg genannt zu werden.
Doch Erfolg erzeugt auch Neid. Und so ist das Bild des Unternehmers nicht selten das eines Raubritters und Wegelagerers im kapitalistischen Dschungel. Dieses Image, aufgegriffen von notorischen Schwarz-Weiß-Malern, die in Büchern und Comics, in Film und TV bestätigte das, was in den Köpfen vieler Menschen unter der Rubrik „Vorurteile“ gespeichert ist. Nicht umsonst erreichte in einer der erfolgreichsten Serien der Fernsehgeschichte die finstere Unternehmercharge „J.R. Ewing“ aus Dallas eine geradezu globale Berühmtheit.
Doch die Realität ist weitaus differenzierter, auch in bundesdeutschen Landen dürfte es für jeden Dallas-Fiesling reichlich Gegenbeispiele geben. Schließlich schufen „Made in Germany-Unternehmer“ wie Grundig, Henkel, Otto, Mohn, Springer mit unternehmerischem, Tatendrang und sozial orientierter Innovationskraft das deutsche Wirtschaftswunder, das dem Land ein ungeahntes maß an Wohlstand bescherte, um das uns die gesamte Welt beneidete. Damit etablierte sich ein ganz anderer Unternehmertyp: Der des Arbeitgebers mit sozialer Verantwortung, der sich durch Eigentum verpflichtet fühlt, der andere teilhaben lässt, Verantwortung überträgt, Hilfestellung gibt für motivierte Mitarbeiter, für aufstiegsorientierte Führungskräfte.
Von der Vergangenheit in die Gegenwart: Die Erfolge von gestern waren nur möglich, weil mutige Unternehmer ihre Chance nutzten.
Aber auch die Herausforderungen der Zukunft sind nur zu bestehen, wenn die Gesellschaft die Minderheit der unternehmerischen Talente zur Entfaltung kommen lässt. Gerade heute benötigen wir neuen Tatendrang, Innovationskraft und Risikobereitschaft. Von allen Seiten erschallen Unkenrufe von Negativpropheten, die davon ausgehen, dass im Zuge der Globalisierung bald kein Stein mehr auf dem anderen bleiben wird, sehen ein Trümmerfeld der Beschäftigungspolitik. Das ist die Minusversion. Die Plusversion geht davon aus, dass bisher aus jeder nur denkbaren Ruine immer wieder Neues entstanden ist. Neue Gedanken, neue Ideen und Konzepte können sich am besten entwickeln, wenn ein radikaler Schnitt erfolgt, ein bewusster Bruch herbeigeführt wird, mit alten Denkweisen aufgeräumt wird. Jede Niederlage, jeder Zusammenbruch hat immer auch eine Chance bedeutet. Eine Chance, die Herausforderungen der Zukunft anzugehen. Mit neuen Gedanken, Visionen, Konzepten.
„Es gibt nur einen einzigen Weg, abgesehen von ein paar Ausnahmen, sich ein eigenes Vermögen aufzubauen:
Man muss sein eigenes Unternehmen gründen.“
Jean Paul Getty (1892-1976), amerikanischer Ölindustrieller und Milliardär
Offensichtlich gibt es hier in der Tat Ansätze für einen Bewusstseinswandel. Der alte Boss wird offensichtlich mehr und mehr out, der Unternehmer der jüngeren Zeit kommen schon vom äußeren Erscheinungsbild meist komplett anders daher als die ihre Vorgängergenerationen. Sein Outfit ist oft leger-dynamisch, statt auf Zigarre und Boss-Bauch im Nadelstreifentuch setzt er zunehmend auf Fitness, Handy und Hightech-Büro, tauscht schon mal den Daimler mit der Harley. Aber nicht nur Outfit und Statussymbole haben sich grundlegend geändert, zweifellos hat sich auch in punkto Einstellung zu seiner Firma und seinen Mitarbeitern einiges getan. „Der patriarchalische Führungsstil des Seniors hat ausgedient“, so stellte das „Manager Magazin“ kürzlich fest, „die neuen Macher geben sich innovativ und kreativ, jederzeit offen für neue und ungewöhnliche Ideen. Sie sind Meister im Improvisieren, handeln nach der Devise „Geht nicht gibt es nicht“.
Doch abseits vom medienwirksamen Sektkorkengeknall taucht immer wieder eine ganz entscheidende Frage auf, die frage nach den Details des Erfolges: Sind die Regeln der „neuen Macher“ denn eigentlich so entschieden anders als die in der in der guten alten Wirtschaftswunderzeit? Haben die Strategien der Erfolgsklassiker – mögen sie Henry Ford, Walt Disney, Paul Getty, mögen sie Daimler oder Neckermann heißen – überhaupt noch eine Bedeutung für den Jungunternehmer und Firmengründer unserer Tage? Oder haben Umbruchtendenzen im unternehmerischen Denken, Quantensprünge in der Psychotechnik oder Globalplayer-Mentalität Besseres hervorgebracht? Ist so etwas wie der amerikanische Traum auch bei uns immer noch realisierbar – nur eben mit moderneren Mitteln?
Fakt ist: Wie zu allen Zeiten gibt es auch heute Menschen mit ausgeprägtem Willen zum Erfolg. Und den realisieren sie in zunehmendem Maße auf Märkten, von denen sich die alte Garde kaum hätte träumen lassen. Denken Sie beispielsweise an Bill Gates, dem man nachsagt, er sei mit integrierter Erfolgssoftware ausgestattet und der das Prädikat „reichster Mann der Welt“ für sich beanspruchen darf. Verfolgt man einmal die Lebensgeschichte der Success-People seiner Strickart, dann stellt man ganz schnell fest, dass sie allesamt eines auszeichnet: Der feste Glaube an sich selbst und an ihre Idee. Sie haben die „Denke“, die nun einmal erforderlich ist, wenn man ganz vorne mitmischen will. Und ihre Erfolgsregeln sind denen ihrer Vorbilder in der „ökonomischen Hall of Fame“ manchmal erstaunlich ähnlich.
„Um ein Geschäft erfolgreich führen zu können,
braucht ein Mann Imagination.
Er muss die Dinge wie in einer Vision sehen,
wie einen Traum des Ganzen.“
Charles A. Schwab, (1862-1939), amerikanischer Großindustrieller
Bei den meisten erfolgreichen Menschen – lesen Sie einfach mal deren Biographien -begann es eigentlich ganz simpel, nämlich mit einem Traum. So hatte Walt Disney den verrückten Traum von einem riesigen Vergnügungspark, in dem jeder für einen Tageseintritt alle Attraktionen nutzen konnte. Eine unglaubliche Idee. So unglaublich, dass selbst sein Bruder ihn für verrückt hielt. Und nicht nur der: Über 301 Banken wollten von Disneys Konzept nichts wissen – bis er im 302. Versuch das O.K. erhielt. Auch Thomas A. Edison stand vor einem Berg von Fehlversuchen, ehe ihm die zündende Idee kam, die das elektrische Licht in das Leben der Menschen bringen sollte. Und die Gebrüder Wright? Wie viel Spott haben sie über sich ergehen lassen müssen. Und trotzdem haben sie weiter an den uralten Menschheitstraum vom Fliegen geglaubt. Auch sie veränderten die Welt in den Grundfesten, weil sie an ihrer Vision festhielten.
Drei Beispiele von vielen. Drei Beispiele, die zeigen, dass Träume die Blaupausen unserer zukünftigen Erfolge sein können. Aber wie können diese Erfolgsträume umgesetzt werden in die Realität, in konkrete Aktionen, in zählbare Münze? Das ist wie mit dem positiven Denken. Positiv denken ist gut. Positiv denken ist wichtig und richtig. Aber nur durch positives denken allein werden Sie nicht das Geld verdienen, mit dem Sie sich Ihre Träume erfüllen können. Dafür müssen Sie etwas tun, nämlich den Traum aus der Nacht herausholen. Wenn er sich auch im Tageslicht tauglich zeigt, dann können Sie ihn ausbauen, Sie können ihn visualisieren, ihn so konkret werden lassen, jeden einzelnen Schritt der Realität anpassen. So verarbeiten sie ihn immer klarer, definieren ihn zu konkreten erreichbaren Zielen. Denn im Unterschied zu verschwommenen Träumen sollten ihre Visionen gestochen scharf sein wie ein Film. Wenn Sie solche Visionen konstruieren lernen, stellt sich bald gar nicht mehr so sehr die Frage, ob ihr Traum Realität werden kann. Die Frage ist dann nur noch, zu welchem Zeitpunkt er Realität wird – und die Berge versetzt, die Ihrem Erfolg im Wege stehen.
„Der Himmel hilft nie einem Menschen
der nicht handelt.“
(Sokrates)
Ist es nicht faszinierend, dass Menschen oft nicht aufgrund ihrer Fähigkeiten sondern aufgrund ihres Glaubens, besser gesagt ihres Glaubens an sich selbst, erfolgreich wurden? Albert Einstein und Fred Astaire waren solche Menschen. Trotz deftiger Kritiken haben sie immer eins getan: Nämlich an sich und ihre Idee, ihr Wissen oder ihr Können geglaubt. Aber sie haben es dabei nicht belassen, sie haben das getan, was heute Motivationstrainer wie Jürgen Höller einfordern: „Don’t dream it – do it!“ Und sie haben nicht bei den ersten negativen Kommentaren resigniert, die Schuld auf die politischen Umstände, die Gesellschaft oder gar das schlechte Wetter abgeschoben. Sie haben Verantwortung für ihr Leben übernommen. Und haben sich an das gehalten, was Evander Holyfield, dreifacher Boxweltmeister im Schwergewicht zu seiner Maxime erhob: „Nicht aufgeben! Es gibt Rückschläge, aber keine endgültige Niederlage.“
So wenig wie es endgültige Niederlagen gibt, ist die Intelligenz eines Menschen Grundlage für seinen geschäftlichen Erfolg. Kein Studiengang, keine Ausbildung, kein Examen hat eine integrierte Erfolgsgarantie. Wie käme es sonst, dass oft die weniger guten Schüler im Leben so weit vorne liegen? Studien haben gezeigt, dass der IQ, der Intelligenzquotient, nur für 20 Prozent unseres Erfolges verantwortlich ist. Die restlichen 80 Prozent können getrost der „emotionalen Intelligenz“ zugerechnet werden, dem EQ-Faktor. Das Faszinierende daran: Er kann zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens verbessert werden!
„Streng dich an.
Versuche, soviel Ausbildung wie möglich zu bekommen,
und dann, um Himmels willen, TU etwas!“
Lee Iacocca, amerikanischer Automobilmanager
So ist beispielsweise der Umgang mit Menschen ein erheblicher Erfolgsfaktor, der etwas mit Stimmung, besser mit Einstimmung auf sein Gegenüber zu tun hat. Wer nachvollziehen kann, wie seine Mitarbeiter, seine Geschäftspartner, seine Kunden denken, reagieren und handeln, hat einen Riesenschritt auf der zwischenmenschlichen Ebene getan. Faktoren wie persönliche Ausstrahlung, Sympathie, Einfühlungsvermögen summieren sich zu einem Charisma. Und das ist eine „Berufungssoftware“, die oft entscheidender ist als harte Zahlen und Fakten. Für den Persönlichkeitstrainer Nikolaus B. Enkelmann ist dieses Charisma, das viele Türen und Tore öffnet, eine definierbare Eigenschaft, die nicht angeboren ist. Er hält es für eine Summe aus Selbstbewusstsein, Energie, Überzeugung und Charme. Und jeder von uns trägt die Fähigkeit in sich, dieses Charisma zu entwickeln.
Auch unsere eigene Einstellung, der geistige Filter, durch den unsere Sichtweise von der Welt beeinflußt wird kann durchaus entwickelt und beeinflußt werden, schlechte Angewohnheiten sind durch gute ersetzbar. Kontrolle über die eigenen Gewohnheiten bedeutet schließlich auch immer Kontrolle über das eigene Leben. Auch in dieser Richtung gibt es eine ganze Anzahl profilierter Weiterbildungsangebote. Wer verstanden hat, dass er mit der Entwicklung seiner persönlichen Fähigkeiten in die eigene Zukunft investiert und in die Zukunft seiner Firma, der hat auch verstanden, dass Selbstbeschränkungen in den persönlichen Voraussetzungen kein Schicksal ist.
Wer hindert Sie denn daran, sich eine eigene Universität zu schaffen? Eine, in der Sie sich das Wissen aneignen, das Sie weiterbringt. Wenn Sie Probleme mit einer eigenen Location haben, denken Sie einfach einmal daran, wie viel Zeit Sie in ihrem Auto verbringen. Zählen Sie einmal die Stunden zusammen, die verstreichen, während Sie nichts anderes Tun, als Kilometer zu machen. Und wenn Sie diese vielen ungenutzten Stunden demnächst damit verbringen, sich Kassetten von erfolgreichen Menschen anzuhören, schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie vermehren Ihr Wissen, investieren damit in Ihre Firma, schaffen sich eine topaktuelle Informationsbasis – und halten sich wach. Denn das, was Sie quasi nebenbei in ihrem Gedächtnis speichern, hält Sie auch noch wach und motiviert Sie für die nächsten Geschäftskontakte.
Wissen ist Macht, das ist jedem bekannt. Wissen verschafft Vorsprung. Besonders wichtig in einer Zeit, in der nicht mal das aktuelle Schulwissen nicht mehr die klassischen 7 Jahre überdauert. Wer beispielsweise im EDV-Bereich nicht am Ball bleibt, kann schon in einem halben Jahr den Anschluss verloren haben. Schließlich leben wir in einem Informationszeitalter, in dem man sich an Bits und Bites orientiert. Suchen Sie aber möglichst nicht nach dem Universalkonzept“ an sich. Das werden Sei nicht finden, dazu sind die Menschen einfach zu verscheiden. aber es gibt einen Fundus, aus dem sich jeder bedienen kann, dar das auch wirklich will. Sie können das auch mit einer Speisekarte vergleiche. Alles können Sie gar nicht aufnehmen und verdauen, aber Sie können wählen, sich Ihr persönliches Erfolgsmenü zusammenstellen. Vielleicht durchbrechen Sie ihre persönliche Schall-mauer allein dadurch, indem Sie lernen, ein Glas als „halbvoll“ zu sehen, und nicht mehr als „halbleer“. Probieren Sie aber auch andere Success-Tools aus, testen Sie, was Ihnen in die Finger gerät. Sie werden bald den Bogen gefunden haben, die guten ins Köpfchen und die schlechten in den Papierkorb wandern zu lassen. Lassen Sie sich einfach überraschen, welche Anregungen Ihnen unternehmerische Flügel wachsen lassen. In den meisten Fällen ist es sogar so, dass Sie erstaunliche Fähigkeiten und Talente an sich entdecken. In dieser Denkart gleicht das Leben oft einem Fahrrad mit zehn Gängen: Oder ist es nicht so, dass die meisten von uns Gänge haben, die sie nie benutzen?
„Der Mann, der zu sehr beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern,
ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen.“
Spanisches Sprichwort
Vielfach wird vergessen, dass der Erfolg nicht nur von kopfgesteuerten Fähigkeiten abhängt. Ein Mensch, der über der Ausbildung seiner geistigen Fähigkeiten seinen Körper vernachlässigt, gleicht einem schnellen Auto, dessen Reifen Luft verlieren. denn ein Mensch, der seinen Körper und seine Gesundheit vernachlässigt, wird im wahrsten Sinne des Wortes bald auf dem Schlauch stehen oder auf den Felgen daherkommen. Das Sündenregister reicht hier von Alkohol und Nikotin bis hin zu Tabletten und Aufputschmitteln. Aber auch so simple Dinge wie zuwenig Schlaf und eine falsche Ernährung können Sie erhebliche Energiekapazitäten kosten und an Ihrer Motivation nagen. Wenn Sie jedoch auf ein vernünftiges Gesundheits-management setzen – auch für diesen Bereich gibt es mittlerweile geeignete Selbstlernprogramme und Seminare – haben Sie kaum etwas zu befürchten. Durch ein intelligentes Bewegungs- und Ernährungsverhalten bekommen Sie nämlich unweigerlich auch den Kopf frei und bringen einen Elan hervor, den Sie selbst vielleicht gar nicht für möglich gehalten hätten.
Wie würden Sie sich verhalten, wie würden Sie denken und handeln, wenn Sie ein hochprofitables Unternehmen führten, und was würden Sie tun, um dessen Marktwert zu steigern – und zwar ganz dramatisch? Ist das nicht so wie mit dem Bau oder der Modernisierung eines Hauses? Je mehr Sie bei einem Neubau in die Grundpfeiler investieren, umso haltbarer und moderner wird es. Und wenn Sie bei einer Altbausanierung brüchige Substanz entfernen, die den Anforderungen nicht mehr gewachsen ist, dann investieren Sie auch auf diese Weise. Jeder Immobilienprofi wird Ihnen bestätigen, dass Sie damit den Wert Ihres Hauses erhöhen, und zwar nicht selten ganz dramatisch.
Nicht viel anders gehen Sie vor, wenn Sie sich als Existenzgründer eine gesunde Basis schaffen wollen. Auch hier investieren Sie in die Grundpfeiler. Hier geht es allerdings nicht um Beton oder Ziegel-steife, sondern um die Grundpfeiler der geschäftlichen Existenz, um Wissen, um Know-how und um Strategien. Wer sein Geschäft neu in den Markt bringen oder ein bestehendes von Grund auf renovieren will, der ist gut beraten, diese Aufgabe mit einer bewährten Strategie anzugehen.
Wenn Sie Ihren Traum verwirklichen wollen, brauchen Sie also die richtige Strategie. Wie komme ich an diese Strategie, fragen Sie? Nun, im Grunde bieten sich zwei Möglichkeiten an: Einmal das „Prinzip Versuch und Irrtum“, das heißt, Sie probieren alles auf eigene Faust. Dadurch werden Sie lernen, Erfahrungen sammeln und wachsen. Und eines Tages werden Sie – vielleicht – die richtige Strategie finden. Darauf wollen Sie nicht warten? Dann bietet sich eigentlich nur noch die zweite Möglichkeit an: Wenn Sie nicht alle Fehler selber machen wollen, beugen Sie am besten vor. Sammeln Sie neben dem Wissen, auch praktische Branchen-Erfahrungen, machen Sie das nach, was andere schon umgesetzt haben. Auf diese Weise lernen Sie von Menschen, die für sich bereits die richtige Strategie gefunden haben. Möglicherweise kann eine davon auch Ihre Träume verwirklichen helfen. Und haben Sie keine Skrupel, diese Strickmuster des Erfolges nachzuahmen. Dieses Abkupfern, im Amerikanischen viel freundlicher „Modelling of Excellence“ genannt, ist beileibe nicht verboten. Im Gegenteil, es ist sogar ganz ausdrücklich erwünscht.
Werfen Sie nach weniger viel versprechenden Versuchen nicht gleich die Flinte ins Korn – es ist nicht entscheidend, ob Sie ganz spontan im ersten Ansatz oder erst nach längerem Suchen auf „Ihre“ Strategie stoßen. Auf jeden Fall werden Sie es deutlich bemerken, wenn Sie und Ihre Geschäftsstrategie richtig „kompatibel“ werden. Woran Sie das erkennen? Ganz einfach daran, dass Sie plötzlich Eigenschaften und Fähigkeiten an sich entdecken, die Sie überhaupt nicht bei sich vermutet hätten. Denn jeder von uns, so sagt Literaturaltmeister Mark Twain, hat von Natur aus die Bestandteile in sich, die er benötigt, seine Ziele und Träume zu erreichen. Was uns meist fehlt ist Übung, Ausbildung, Wissen und Einsicht zu benutzen, was wir schon in uns tragen.
Und noch etwas werden Sie bemerken, wenn Sie auf „Ihre“ Strategie treffen: dass Sie den Gedanken verinnerlichen „Ich bin der Boss!”. Und alles was ich tue, investiere ich in meine Firma und in meine Mitarbeiter.“ Und wenn Sie dann Ihr Wissen, Ihre Erfahrungen und Succes-Kniffs an eben diese Mitarbeiter weitergeben, dann werden Sie bald selber zu den erfolgreichen „neuen Machern“ gehören.
Viel Erfolg
Twitter Kommentare
|
|
| Re-Tweet | Reply | View Tweet |

















