Waterford TankerHauptsache billig! Mit dieser Spar-dich-nach-oben-Message wird der Verbraucher täglich traktiert. Geheuerte Konsum-Prominente zeigen uns, wie wir es anstellen müssen, wollen wir schlauer einkaufen als andere es anderswo tun. Unser Lohn vor dem Cleverle-Spiegel: Ich, das Schlitzohr, der Schnäppchenjäger mit dem gnadenlosen Spar-Riecher! Da schwillt der Kamm und die Psyche rekelt sich. Man ist ja schließlich nicht blöd und endlich kann man das allen beweisen.

Aber die Kehrseite der Billig-Euphorie sieht weniger glanzvoll aus. Tanker unter Billig-Flaggen treiben Küsten in den Ölnotstand, Arbeiter aus Billiglohn-Ländern produzieren Häuser, die kaum das Richtfest überstehen, der Billig-Schrank trieft aus allen Poren von Formaldehyd. Nur die Spitze des Eisberges oder die Panikmache selbst ernannter Fingerheber?

Als das Asbest ins Gerede kam, hieß es, nichts werde ja so heiß gegessen … Die Warnung vor maroden Kernkraftwerken, vor Tschernobyl wurden sie noch belächelt … Und wie war das mit BSE? Auch hier erstmal großes Abwinken. Sicher, die Profitsucht von Futtermittelherstellern, Fleischverarbeitern und Konzernen ist letztlich die Ursache für Skandale wie diese. Aber, seien wir ehrlich: haben wir nicht alle Mitschuld für das, wofür wir jetzt die Rechnung bekommen? Bestanden wir nicht schon penetrant auf dem 25-Pfennig-Ei oder dem Dreimarkfünfundneunzig-Hähnchen-Schnappkauf? War nicht „Hauptsache billig!“ unsere Devise?

Die Rinderseuche mit dem großen Vergessen im Schlepptau, sie kam. Weil alle sparen wollten: Die Bauern bei der artgerechten Tierhaltung und am Futter, die Schlachter bei der Entsorgen von verseuchtem Gehirn- und Nervengewebes. Und der Verbraucher? Er darf nicht mit Steinen schmeißen, sitzt er doch wegen Schnäppchen-Missbrauch an der Fleischtheke selber im BSE-Glashaus.

Sie sind Berater, kein Arzt oder gar Moraltheologe? Gemach, gemach! Diese und andere Grusel-Aspekte können Sie sehr wohl für Ihr Verkaufsgespräch nutzen: Indem Sie zum Preis der Billigware die „versteckten Kosten“ hinzu addieren. Binden Sie den Kunden ruhig ein in diese virtuell-moralische Rechenaktion. Dieses Thema lässt niemanden kalt. Wer will sich schon vorwerfen lassen, er habe das Ränkespiel mit dem hidden-KO-Effekt nicht durchschaut?

Ein besseres Opening als eine Schimpfkanonade auf die Initiatoren des Billy-Billig-Business können Sie sich gar nicht wünschen. Und Sie werden staunen, was Ihr Kunde alles zu diesem Thema beitragen kann. Lehnen Sie sich einfach ganz entspannt zurück, schließen Sie die Augen und visualisieren Sie das mal: Ihr Kunde selbst liefert Ihnen eifrig die Argumente, dass der Billig-Bazillus mit seinen versteckten Neben- und Nachwirkungen richtig wehtun kann!

Je stärker eine Ware als wirklicher Glücksfall oder als besondere Gelegenheit empfunden wird, desto mehr verschwinden preisliche Bedenken. – Heinz M.Goldmann, Unternehmensberater

Sie müssen sich gar nicht bemühen, das zu vermeiden, was viele Verkäufer tun, weil es sich um den neuralgischen Punkt eines jeden Verkaufsgespräches handelt: Das Preisgespräch in Gang zu bringen. Sie sind schon mittendrin. Der Kunde hat Ihnen so oft beigepflichtet, sich solidarisch gezeigt, dass Sie schon haarscharf an der Blutsbrüderschaft vorbeischrammten. Endlich jemand, der ihn versteht, der seine Sorgen und Bedenken teilt. Ja, wird er Ihnen beipflichten, wir müssen wieder hinkommen zu Preisen, die der Qualität des Produktes entsprechen und die fair sind. Gerne zahlen wir künftig etwas mehr, wenn man nur dem Inhalt trauen kann.

In Zukunft werden wir also konsequent sein. Wenn es um Agrarisches geht: Künftig nur noch vom Biohof, sauberes Fleisch, Milch von glücklichen Kühen, Eier von Freelife-Hennen, die noch richtige Federn haben. Und Gurken und Tomaten, die in Mutter Erde wachsen statt auf gedüngter Watte. Für Kosmetika ohne Tierversuche zahlen alle gern etwas mehr, klar. Nahrungsergänzungen mit aufwendigem Frische-Schockverfahren, direkt vor Ort behandelt, auch das können wir uns nicht beim Maxi-Mega-Markt vorstellen. Ebenso sieht’s aus wenn es um das Handy geht, um das Internet, den ISDN-Anschluss. Wer soll den Tarifdschungel noch überblicken, die technischen Möglichkeiten nutzen, wenn nicht ein engagierter und kompetenter Dienstleister?

Sehr gut, das hat der Kunde verstanden. Jetzt geht es nur noch darum, ihm klar zu machen, dass es eigentlich ein Glücksfall für Ihn ist, dass er Sie kennen lernen durfte. Qualität hat ihren Preis. Billigware auch, das haben Sie ihm als kritisch-emotional verpackte Lebenslektion vermittelt. Wie kann er jetzt noch ernsthaft mit Ihnen über den Preis Ihres Produktes diskutieren wollen?

DeliciousStumbleUponDiggTwitterMixxTechnoratiFacebookRedditLinkedInYahoo! BookmarksEmail

{ 0 Kommentare }

Weizen IHand aufs Herz – wie viele von uns sind bereit, für ihren Erfolg ganz konsequent und dazu noch langfristig entschieden mehr als andere zu investieren? Getreu dem Naturgesetz, dass vor der Ernte die Saat kommt und wohl wissend, dass auch im Zeitalter der Weltraumfahrt die Meister nicht vom Himmel fallen …

„Im Märze der Bauer die Rösslein anspannt“… schon im Kindesalter fanden es die meisten logisch, dass der wackere Landmann erst auf dem Feld arbeiten muss, bevor er die Ernte einfahren kann. Diese Erkenntnis ist universal und international, auch in anderen Kulturen haben die Götter den Schweiß vor den Preis gesetzt.

Arbeit ist säen. Ausbildung ist säen. Training ist säen. Wer Marathon-Sieger werden will, muss vorher eines tun: trainieren, trainieren, trainieren. Sonst kommt er womöglich erst an, wenn die Zuschauertribünen abgebaut sind. Geld verdienen ohne Arbeit? Wer nicht gerade einen Dagobert-Duck-Onkel in Amerika oder anderswo hat, wird sein Erwartungsteleskop vergeblich in den Sternenhimmel des Money-Mekka richten.

Und noch etwas braucht der Bauer zum Erfolg: Ein gerüttelt Maß an Geduld. Pflügen und Eggen tun Not, auch Unkraut jäten ist unverzichtbare Vorleistung, soll das Getreide richtig wachsen und gedeihen. Das ist beim grünen Schößling ebenso wie beim Millionen-Deal, gilt für das Lernen einer Sprache wie fürs Einüben eines Beethoven-Hits. Noch ist das Saatgut nämlich nicht erfunden, auf das man warten kann wie auf die sauberen Socken im Waschsalon. Und der Erfolg per Knopfdruck, auch er dürfte noch eine Weile auf die Geburt seines Erfinders warten müssen.

Die Geduld, sie unterscheidet leichtflügige Hohl-Spreu vom veritablen Weizen, das ist schon seit Buddhas Zeiten so: „Wer ist eine große Persönlichkeit? … Wer am stärksten im üben von Geduld ist!“ Kein einfaches Unterfangen in der heutigen Epoche, die geprägt ist von Ex-und-hopp-Mentalität und in der viele alles haben und genießen wollen.

Gutes tun bringt Gutes, so lautet ein weiteres ehernes Gesetz vom Wachsen und Gedeihen. Und das hat einen Bumerang-Effekt: Wer viel gibt, bekommt noch mehr zurück. Das ist für viele nicht logisch aber funktional, wie die Erfolgreichen auf diesem Globus bestätigen.

Wer stets und geduldig mehr leistet, mehr arbeitet, mehr investiert, mehr gibt als andere und nicht danach fragt, was und wie viel er dafür bekommen wird, auch nicht von wem und wann, dessen Ernte wird groß und reichlich sein.

Und dennoch sind manche Gerüchte nicht auszurotten, doch: Network Marketing ohne Arbeit? Eine Illusion! Network Marketing ohne Training? Vergessen Sie’s! Network Marketing ohne Geduld? Sie wären der Erste, dem das gelingt. Network Marketing ohne Begeisterung? Geht nicht, hat noch nie funktioniert …

Auf der anderen Seite: Wer Begeisterung sät, wird begeisterte Vertriebspartner ernten, und die wiederum können Kunden begeistern. Ähnlich ist’s mit dem Wissen, bevor es zur Macht wird: Duplizieren bringt keine Konkurrenten, sondern motivierte Geschäftspartner. Also legt, wer sein Wissen weitergibt, die Saat für eine blühende Organisation.

Wer Disteln sät, der wird Disteln ernten. Wer nichts sät, erntet nichts. Deshalb hält sich die Anzahl der Millionäre in Grenzen. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung der Erde ist ihre Zahl mikroskopisch klein. Außer im Network Marketing. Warten Sie also nicht den nächsten März ab, bis Sie Ihre Rösser anspannen!

DeliciousStumbleUponDiggTwitterMixxTechnoratiFacebookRedditLinkedInYahoo! BookmarksEmail

{ 0 Kommentare }

Erfolg auf Knopfdruck? Schön wär’s!

26 Juli 2010

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und selbst so einer hätte Rom nicht an einem Tag erbauen können! Fragen Sie mal einen Top-Scorer, welche Eigenschaften er für den Weg an die Spitze als unverzichtbar hält. Mit Sicherheit wird er von „Geduld“ reden. Und Ihnen bestätigen, dass es nur einen einzigen „unreparierbaren“ Fehler im [...]

Den ganzen Artikel lesen →

Image-Evolution: Vom Verkäufer zum Berater

26 Juli 2010

Die Älteren kennen ihn noch, den typischen „Vertreter“. Unter keinen Umständen ließ er sich bewegen, das Haus zu verlassen, bis er dem Kunden das „angedreht“ hatte, was ihm aufgetragen worden war. Seine bevorzugte Eröffnungstechnik: Fuß in der Tür. Seine Strategie war„alles oder nichts“ und das Motto hieß „nach mir die Sintflut“. Seriöse Kollegen hassten ihn. [...]

Den ganzen Artikel lesen →

Der Ernährungsschock

8 Juli 2010
Thumbnail image for Der Ernährungsschock

Eines ist sicher: Der Ratschlag von Ärzte-Urvater Hippokrates “Eure Nahrung sei eure Medizin” ist heute aktueller denn je.
Folglich sind Ernährungsstrategien wie Kreta-Kost und Mediterrane Küche in aller Munde, zumindest bildlich. Doch die Schar der Kritiker wächst. Tenor: Die Qualität unserer Nahrung tendiert immer tiefer in den Minusbereich.
Was ist heutzutage überhaupt noch drin in unseren Lebensmitteln?
“Es [...]

Den ganzen Artikel lesen →

Kontakte mit Garantie: Mit Flirtstrategien zum Erfolg

29 Juni 2010
Thumbnail image for Kontakte mit Garantie: Mit Flirtstrategien zum Erfolg

Flirtstrategien werden Sie vielleicht fragen. Ja. Genau!
Denn Kontakte zu machen, um Geschäftspartner zu gewinnen, ist nichts anderes als eine fremde Frau, einen fremden Mann anzusprechen, um diesen Menschen kennenzulernen, mit diesem eine Beziehung eingehen zu wollen.
Lernen Sie in diesem Audio-Training Methoden kennen, mit denen Sie GARANTIERT JEDEN TAG einfach 5, 10, 20 oder mehr neue [...]

Den ganzen Artikel lesen →

Verpasst Deutschland den Anschluss?

28 Juni 2010

Mittlerweile kommt jeder 3. Microsoft Mitarbeiter aus Polen, berichtete das ZDF Auslandsjournal neulich. Bereits in wenigen Jahren könnte Polen die Bundesrepublik Deutschland wirtschaftlich überholen. Da Polen zur Zeit nicht beim Euro mitmacht, kommt ihnen die momentane Euroschwächung ebenfalls zugute.
Dem Bericht zufolge haben es die Polen verstanden, auf eine gute Ausbildung ihrer Landsleute zusetzen und sind [...]

Den ganzen Artikel lesen →

Ziele setzen – und erreichen

24 Juni 2010
Thumbnail image for Ziele setzen – und erreichen

Wenn Sie die Fähigkeit hätten, Ziele richtig zu setzen UND diese dann auch zu erreichen – wie würde diese Fähigkeit Ihren Geschäftsaufbau beeinflussen?
Und wie würde sich diese Fähigkeit auf Ihre Partner und auf Ihren Gruppenaufbau auswirken?
Um z.B. die nächste Stufe Ihres Marketingplans oder Ihr Wunscheinkommen zu verwirklichen?
Wenn Sie gerne über diese Fähigkeit verfügen möchten, dann [...]

Den ganzen Artikel lesen →

Der Kolumbus-Abschluss: Wenn es am Service fehlt, machen andere das Geschäft

11 Juni 2010
Thumbnail image for Der Kolumbus-Abschluss: Wenn es am Service fehlt, machen andere das Geschäft

Spitzenverkäufer waren schon immer davon überzeugt: Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, gleichermaßen Money-Mekka und Tummelplatz für Dollar-Milliardäre, die Heimat der MLM-Giganten – es muss von einem Verkäufer entdeckt worden sein! Zwar war es keine Ware und auch keine Dienstleistung, die Christopher Kolumbus seinen Zeitgenossen “verkaufte”, es war die Vision von der Entdeckung einer neuen [...]

Den ganzen Artikel lesen →

Änderung der Widerrufsbelehrung

9 Juni 2010
Thumbnail image for Änderung der Widerrufsbelehrung

Den 11. Juni 2010 sollten Sie sich im Kalender rot markieren, denn dann müssen Sie Ihre Widerrufsbelehrung an das geänderte Widerrufsrecht anpassen. Und zwar genau an diesem Tag – nicht früher und nicht später.
Da es keine Übergangsfristen gibt, sind veraltete Widerrufsbelehrungen nach dem Stichtag einer erhöhten Abmahngefahr ausgesetzt. Handeln Sie also rechtzeitig, sonst könnte es [...]

Den ganzen Artikel lesen →